Digital Signage

Informationen zu Digital Signage und Marketing am Point of Sale

Digitale easyJet-Kampagne am digitalen U-Bahnhof

Geschrieben von Frank Herold • Montag, 9. August 2010 • Kategorie: Digitale Signage Aktuell

Publicis Berlin verwandelt den weltweit ersten digitalen U-Bahnhof Berlin Friedrichstraße in einen easyJet Flughafen





Aus der Publicis-Pressemeldung:
Ab dem 9. August machen Publicis Berlin und easyJet den digitalen Berliner U-Bahnhof zum easyJet-Flughafen. Mit digitalen Plakaten im Stil von An- und Abflugtafeln werden die potenziellen Fluggäste mit den Kampagnenmotiven zu aktuellen Destinationen begrüßt und erleben digitale Citylight-Boards mit den Motiven als easyJet Gepäckband in einer Endlosschleife. Eine Woche lang werden somit 12 verschiedene Europa-Ziele mit verschiedenen Objekten aus der easyJet Objektekampagne beworben.

Kreativer Grundgedanke der Kampagne, die 2006 von Publicis in Berlin entwickelt wurde, sind plakative Objekte in der easyJet Hausfarbe Orange, die für unterschiedliche Ziele in ganz Europa stehen bzw. diese symbolisieren. Attraktiv und schnell verständlich werden so die einzelnen easyJet Ziele beworben und mit einer einheitlichen Gestaltungslinie die Bekanntheit durch den hohen Widererkennungswert gesteigert.

"Die digitalen Werbeflächen waren für unsere Gestalter, Programmierer und Animatoren eine echte Herausforderung, umso mehr freuen wir uns über das Ergebnis. Es ist großartig, dass wir für easyJet ein so innovatives Medium bespielen können." sagt Esther Schneider, Creative Director Publicis Berlin.

Über zwei bluespot Terminals mit kostenlosem Internetzugang am Bahnhof können die Passagiere außerdem unter www.winandfly.de an einem Gewinnspiel teilnehmen - zu gewinnen gibt es neben Flügen weitere Sachpreise in easyJet-Orange.

„easyJet ist im digitalen Bahnhof in Berlin eines der ersten Unternehmen, das sich für diese innovativen Werbeformen entschieden hat, und macht mit der Kampagne das Thema Fliegen selbst an einem Bahnhof erlebbar.“, ergänzt Verena Keimer, Marketing Manager easyJet Germany, Baltics, Poland, Czech Republic and Scandinavia.

Für die Kampagne zeichnen bei Publicis Berlin in der Kreation Esther Schneider, Raphael Bederke, Sedat Ademci und Roger Endeward sowie in der Beratung Verena Moser verantwortlich. Ansprechpartner beim Kunden ist Verena Keimer, Marketing Manager easyJet Germany, Baltics, Poland, Czech Republic and Scandinavia.


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Digitale Außenwerbung gewinnt in der Krise

Geschrieben von Frank Herold • Montag, 7. Dezember 2009 • Kategorie: Digitale Signage Aktuell

Ströer Infoscreen gewinnt in der Krise

Digitale Außenwerbung mit zweistelligem Wachstum
30 neue Anlagen in diesem Jahr
Aktuelle Studien von Mediacom und Mediaplus zeigen: Infoscreen steigert Werbewirkung durch Neuroaktivierung und hohe Kontaktqualität


Aus der Ströer-Pressemeldung:

Ströer Infoscreen blickt auf ein erfolgreiches Jahr 2009 zurück. Mit einem zweistelligen Umsatzwachstum und 30 neuen Werbeträgerstandorten geht der Marktführer für digitale Außenwerbung ins neue Jahr. Auf die Stärke von Infoscreen-Medien haben insbesondere die Branchen Telekommunikation (+60 %), Touristik (+130 %), Energie (+ 500 %), Getränke (+100 %) und Nahrungsmittel (+ 50 %) gesetzt. 200 Neukunden konnte das Medium in diesem Jahr gewinnen. Auch die regionalen Werbungtreibenden steigerten ihre Budgets. Insbesondere der Einzelhandel, regionale Medien, Touristikunternehmen und Kulturveranstalter nutzten Infoscreen vor Ort.

Der Geschäftsführer von Ströer Infoscreen, Stefan Kuhlow, erklärt: „Unser Medium rückt immer mehr in den Fokus der Mediaplaner. Zum einen, weil Bewegtbild in Wartesituationen von Reisenden in U- und S-Bahnstationen positiv empfunden wird, zum anderen weil attraktive Zielgruppen, wie junge Erwachsene oder Entscheider mit hohem Einkommen, gezielt und nachhaltig erreicht werden.“

Diese Tatsache wurde auch wissenschaftlich belegt. Gleich zwei Mediaagenturen, Mediacom aus Düsseldorf und Mediaplus aus München, haben das digitale Außenwerbemedium Infoscreen auf den Prüfstand gestellt. Die Mediacom hat eine Studie zur Rezeptionssituation durchgeführt und sich in Tiefeninterviews und Gruppendiskussionen mit der Wahrnehmungs-situation der Großbildflächen mit digitalem Bewegtbild und redaktionellem Programm in U- und S-Bahnstationen auseinandergesetzt. Die Untersuchung hat ergeben, dass der potentielle Rezipient sich im Umfeld der meist unterirdischen Bahnstation von der Umwelt abgeschottet und in einer ungewollten Wartesituation wieder findet. Er empfindet die Zwangspause im routinierten Alltagsablauf als unangenehm, kann sie meist nicht konstruktiv nutzen und sucht nach Ablenkung.

Mediacom bescheinigt, dass Infoscreen in dieser besonderen Situation ein ideales Angebot zur Überbrückung der Wartezeit ist und dazu im nüchternen Umfeld der Bahnstation als aufhellendes, freundliches Element sehr positiv wahrgenommen wird. Infoscreen wird als Informations- und Unterhaltungsangebot bereitwillig angenommen, auch Werbung ist auf den Screens eine willkommene Abwechslung – die Werbewirkung ist hier besonders stark.

In einer zweiten Studie wurde untersucht, wie stark Werbung auf Infoscreens wirkt und welche Formate sich am besten für diese gute Wahrnehmungssituation eignen. Dazu hat die Münchner Agentur Mediaplus in Kooperation mit dem international anerkannten australischen Neurowissenschaftler Prof. Richard Silberstein und seinem Institut „Neuro Insight“ eine Neurostudie durchgeführt. Bei der so genannten „Steady State Topography“ (SST) wurden Hirnströme von 84 Teilnehmern aufgezeichnet. Bei dieser Methode wurde die unwillkürliche Reaktion der Probanden gemessen, während ihnen eine Videosimulation gezeigt wurde.

Im Film haben die Versuchspersonen eine virtuelle Reise („Customer Journey“) durch den Öffentlichen Personennahverkehr absolviert. Dabei haben sie unterschiedliche Außenwerbemedien passiert und wahrgenommen.

Beim Kontakt mit den einzelnen Werbeträgern wurden unterschiedlich hohe Spannungen in bestimmten Gehirnbereichen der Probanden gemessen. Das Institut konnte so wissenschaftlich nachweisen, was am stärksten und nachdrücklichsten auf den Betrachter gewirkt hat.

Durch das erhöhte Aktivierungslevel hinterlassen Werbebotschaften auf Infoscreen einen besonders starken Eindruck. Die Werbebotschaft und die beworbene Marke werden im Langzeitgedächtnis abgespeichert, der Markenaufbau positiv verstärkt. Zudem wurde nachgewiesen, dass die oben beschriebene Neuroaktivierung im Gehirn durch ein redaktionelles Programm, in das die Werbebotschaften optimal platziert werden, deutlich erhöht wird.

Stefan Kuhlow, Geschäftsführer der Ströer Infoscreen GmbH: „Wir waren sehr neugierig auf die Ergebnisse der beiden Studien: Nun ist wissenschaftlich erwiesen, dass wir unser Medium richtig positioniert haben und unser Programmkonzept die Werbewirkung positiv verstärkt. Die Messergebnisse bringen Infoscreen auf Augenhöhe mit anderen Bewegtbildmedien.“



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Digitale Werbung am Point of Sale

Geschrieben von Frank Herold • Sonntag, 27. September 2009 • Kategorie: Digitale Signage Aktuell

Wall kooperiert mit ECE flatmedia

Aus der Pressemitteilung der Wall AG:

Die Wall AG geht mit sofortiger Wirkung eine strategische Vermarktungskooperation mit der ECE flatmedia GmbH ein, einem führenden Anbieter für Markenkommunikation und digitale Verkaufsförderung am Point of Sale. Damit ist die Wall AG ab sofort exklusiver Vermarkter von rund 800 digitalen Flatscreens in 40 Shopping-Centern, u.a. in Hamburg, Köln, Frankfurt/Main, München, Berlin, Dresden und Leipzig. Durch die Kooperation können Werbekunden erstmalig Plakatkampagnen im ShoppingNet der Wall AG um digitale Werbeflächen erweitern.

Die digitalen Flatscreens der ECE flatmedia können sowohl an lokalen Einzelstandorten, als auch regional oder national gebucht werden. Durch das bundesweite Flatscreen-Netzwerk werden ca. 8 Millionen Centerbesucher pro Woche direkt im Kaufentscheidungsprozess angesprochen – das ist einzigartig in Deutschland.
Darüber hinaus sorgt die kombinierte Buchung von Plakaten im ShoppingNet der Wall AG und den digitalen Flatscreens in Shopping-Centern für einen hohen Werbedruck.

Vielfältige Darstellungsvarianten setzen Marken und Produkte durch bewegte Bilder emotional in Szene und sprechen kaufbereite Konsumenten direkt am Point of Sale an. Ob lokal, regional oder national – der gezielte Einsatz und unkomplizierte Austausch von Inhalten machen das Medium kostengünstig und effektiv.

„Durch die Erweiterung unseres Medienangebots um digitale Flatscreens im Bereich der Shopping-Center stärken wir unsere Position im Außenwerbemarkt. Pünktlich zum Weihnachtsgeschäft bieten wir unseren Kunden die Möglichkeit, klassische Plakatkampagnen in unserem ShoppingNet durch digitale Werbeflächen direkt am Point of Sale zu ergänzen“, so Daniel Wall, Vorstandsvorsitzender der Wall AG.

Die individuelle Screenansteuerung ermöglicht den Austausch von Inhalten innerhalb weniger Minuten und bietet Werbetreibenden maximale Flexibilität bei der Mediaplanung. Die Einbindung der Werbebotschaften in einen Mix aus Nachrichten, Center-Informationen und Entertainment gewährleistet darüber hinaus hohe Aufmerksamkeitswerte bei den Center-Besuchern.

Oliver Poppelbaum, Geschäftsführer ECE flatmedia GmbH: „Wir sind überzeugt, mit der Wall AG einen Partner gefunden zu haben, mit dem die Anforderungen des Marktes an intelligente und effiziente Kommunikation bestmöglich umgesetzt werden können. Mit dieser Partnerschaft wird der Markt für digitale Out-of-Home-Kommunikation signifikant gestärkt.“


Digitale Bilderrahmen

Geschrieben von Frank Herold • Sonntag, 13. September 2009 • Kategorie: Digitale Signage Aktuell

Sicher nur am Rande zum eigentlichen Thema passend, ein interessanter Trend aber doch:
Aus einer Pressemitteilung des BITKOM:

Boom bei digitalen Bilderrahmen

- BITKOM erwartet für 2009 Verkauf von über zwei Millionen Stück
- Umsatz soll 2009 um gut 50 Prozent steigen


Digitale Bilderrahmen boomen in Deutschland. Der Umsatz wird nach BITKOM-Berechnungen im laufenden Jahr um gut 50 Prozent auf mehr als 150 Millionen Euro steigen. Basis der Prognose ist eine Untersuchung der GfK im Auftrag des BITKOM. Bereits im Vorjahr hat sich der Umsatz mit digitalen Bilderrahmen stark erhöht, von 43 Millionen auf 102 Millionen Euro. In diesem Zeitraum hat sich der Verkauf auf rund 1,1 Millionen Stück verdreifacht. „Für das Jahr 2009 erwarten wir in Deutschland einen Absatz von über zwei Millionen digitalen Bilderrahmen“, sagt BITKOM-Vizepräsident Achim Berg. Insbesondere im Jahresendgeschäft werden die Geräte gerne gekauft. Allein im Dezember 2008 gingen mehr als 440.000 Stück über die Ladentheken.

Nach einer repräsentativen Umfrage des BITKOM besitzen bereits knapp 7 Prozent der deutschen Haushalte einen digitalen Bilderrahmen. Auch dank der gestiegenen Nachfrage sind die Preise deutlich gefallen. Je nach Größe, Speicherkapazität und Bildschirmauflösung der digitalen Bilderrahmen liegt die Spanne zwischen 50 und 300 Euro. Der Durchschnittspreis beträgt derzeit etwa 90 Euro. Verbraucher schätzen die Vorzüge gegenüber konventionellen Rahmen: Digitale Fotos lassen sich schnell und einfach austauschen. Zudem können mehrere Bilder als Dia-Show nacheinander angezeigt werden, es lassen sich Filme, Musik und Sprachbotschaften einblenden. „Neue Trends wie 3D-Displays sowie eine immer bessere Auflösung zeigen das Potenzial digitaler Rahmen“, so Berg. Bei der neuesten Generation digitaler Bilderrahmen sind ein WLAN-Anschluss oder eine UMTS-Karte integriert. Die Rahmen sind mit einer eigenen E-Mail-Adresse ausgestattet und können per RSS-Feed aktuelle Bilder von Foto-Portalen empfangen. Eine vergleichbare Funktion haben Geräte, die den älteren Mobilfunkstandard GSM unterstützen: Hier gelangen Bilder über MMS-Versand auf die Speicherkarte des Rahmens.