Digital Signage, Instore TV, Infoscreens und Marketing am POS

Donnerstag, 12. Dezember 2013

Digital Signage – eher die gute Tante als der große Bruder

Instore-TV, Infoscreens, Bewegtbild-Displays, Werbung hier, Werbung da – es gibt nicht wenige, die das nervt. Und für einige weckt das auch ungute Gefühle wie Kontrolle, Überwachung, Ausspähung oder es steckt ganz einfach nur der gute alte Vorwurf „Konsumterror“ dahinter. Aber, und das ist die Kehrseite: Gegen einen guten Tipp zur rechten Zeit hat keiner was.

Out-Of-Home Digital Signage

Und genau hierfür ist Digital Signage ideal. Diese "Out-Of-Home"-Kommunikationssysteme bieten dem Nutzer den Vorteil, dass sie wenig Platz brauchen und leicht mit neuesten Informationen zu bespielen sind. Und er kann seinen Kunden direkt ansprechen und das sogar fast minutenaktuell. Der Betrachter erhält also beispielsweise direkt am POS zusätzliche Informationen, die ihn bei seiner Kaufentscheidung unterstützen.

Natürlich sind die Anschaffungskosten für solche Instore-TV bzw. Digital Signage Lösungen zunächst nicht günstig, dann aber passiert in puncto Kosten relevativ wenig. Alles lässt sich leicht digital in beliebiger Menge beliebig oft darstellen – und das eben auf kleinem Platz, was am POS – ganz gleich ob Supermarkt oder Lotto-Annahmestelle, Kiosk oder Tanke – von großer Bedeutung ist.

Und wenn es dann überall nur noch blinkt und flackert? So weit wird es nicht kommen, denn dieses „überall“ impliziert ja mehrere Monitore auf kleinem Raum. Kein Verantwortlicher würde die hierfür notwenige Investition tätigen – und diese dann so einsetzen, dass es einem Informationskannibalismus gleichkäme.

Und diese Medien haben auch so gar nichts Orwell’sches. Diese Digital Signage Systeme sind nicht der große Bruder, der dich überwacht. Vielmehr ist es die gute Tante, die stets einen Ratschlag zur Hand hat, wenn man ihn braucht – auch wenn man vielleicht manchmal gar nicht will.